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SEO vs. GEO – Verdrängt GenAI Suchmaschinen? Eine Untersuchung über Nutzungspräferenzen, Einflussfaktoren und die Zukunft der Informationssuche

Elke Theobald iD, Mona Falkenstein

DOI10.1365/s40702-026-01304-w
PublisherSpringer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Journal / SourceHMD Praxis der Wirtschaftsinformatik
Published2026-07-28
Metadata Deposited2026-07-28 (updated: 2026-08-17)
Subject—
Languagede
ISSN1436-3011, 2198-2775
Typejournal-article
Volume / Issue / Pages— / — / —
Citations0
References deposited33
Access / license metadataOpen license identified License 1 ↗A reuse license does not by itself establish whether the full text is freely readable.

Abstract

Zusammenfassung Generative KI-Tools wie ChatGPT verändern die Online-Informationssuche und stellen Unternehmen sowie Content-Anbieter vor neue Herausforderungen hinsichtlich der digitalen Sichtbarkeit. Die Studie untersucht, wie Nutzende traditionelle Suchmaschinen und generative KI-Tools bei informationsorientierten Suchanfragen bewerten und welche Implikationen sich daraus für SEO und Generative Engine Optimization (GEO) ergeben. Grundlage ist ein erweitertes Technology Acceptance Model (TAM), ergänzt um Vertrauen, Zufriedenheit, Freude sowie Aspekte der Informationsbewertung. Die empirische Untersuchung basiert auf einer quantitativen Onlinebefragung von 266 Teilnehmenden. Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Suchmaschinen hinsichtlich wahrgenommener Nützlichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen in die Informationen und Nutzungsabsicht signifikant besser bewertet werden. Generative KI-Tools erzielen dagegen höhere Werte bei der wahrgenommenen Freude und werden als weniger informationsüberladen sowie mit weniger nutzlosen Informationen verbunden wahrgenommen. Gleichzeitig werden KI-generierte Informationen häufiger durch zusätzliche Quellen verifiziert. Für Vertrauen in die Technologie, Zufriedenheit und die allgemeine Einstellung ergeben sich keine signifikanten Unterschiede. Die Regressionsanalysen verdeutlichen zudem unterschiedliche Akzeptanzmechanismen beider Technologien . Die Ergebnisse sprechen gegen eine kurzfristige Ablösung klassischer Suchmaschinen und deuten auf eine komplementäre Nutzung beider Technologien hin. Für die Praxis bedeutet dies, dass Inhalte künftig sowohl für Suchmaschinen als auch für KI-basierte Antwortsysteme optimiert werden sollten. Die Studie liefert damit empirische Erkenntnisse zur Akzeptanz beider Technologien und praxisrelevante Implikationen für die Gestaltung zukünftiger Sichtbarkeitsstrategien.